Bundeswehr und Peak Oil

Nachdem die US Air Force ihre Kampfjets bis 2016 auf Bioenergie umgestellt haben will (http://www.schattenblick.de/infopool/umwelt/redakt/umre-115.html), hat nun auch die Bundeswehr das Thema "Peak Oil" für sich entdeckt.

Hier der Link zu einem ausführlichen Artikel über eine entsprechenden Studie der Bundeswehr: peak-oil.com/peak-oil-studie-bundeswehr.php

Die Studie kommt unter anderem zu folgendem Schluss: "Die vorliegenden Ergebnisse geben Ansatzpunkte für weiteren Forschungsbedarf. Dies sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die maßgeblichen Hürden einer Vorbereitung auf drastische Verknappungen der Ressourcenbasis der deutschen Volkswirtschaft wahrscheinlich im Bereich der Implementierung geeigneter präventiver Maßnahmen liegen werden. Der mit diesen verbundene Paradigmenwechsel – weniger Effizienz, mehr Robustheit – widerspricht ökonomischer Logik und kann deswegen nur in begrenztem Umfang Marktkräften überlassen werden." Und weiter: "Der Faktor Zeit kann für den Erfolg der Transformation zu post-fossilen Gesellschaften dabei entscheidend sein. Um diesbezügliche demokratische Entscheidungsprozesse zu beschleunigen, müssen die Gefahren einer erodierenden Ressourcenbasis im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert werden. Nur so kann das notwendige Problembewusstsein für anstehende Weichenstellungen entstehen."

Haus sanieren profitieren

Wer jetzt aktiv wird, spart im nächsten Winter bares Geld

Kalte Jahreszeit kostet rund 250 Euro mehr – Kostenloser DBU-Service hilft beim Sanieren.

Den Daten des Deutschen Wetterdienstes folgend war der zu Ende gehende Winter trotz der allgemeinen Klimaerwärmung um 3,6 Grad kälter als die der vergangenen drei. Hausbesitzer müssen mit hohen Heizkostenabrechnungen rechnen. „Mit durchschnittlich 250 Euro mehr“, betont Dr. Fritz Brickwedde.

Für den Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) sollte das für Hausbesitzer ein Grund sein, über die Sanierung der eigenen vier Wände nachzudenken. Von den rund 15 Millionen Ein- und Zweifamilienhäusern in Deutschland seien etwa zwölf Millionen vor 1984 gebaut worden und zu großen Teilen modernisierungsbedürftig.

 „Es ist höchste Zeit, dass wir die fit für die Zukunft machen und damit auch wesentlich zum Klimaschutz beitragen“, erläutert Brickwedde. Um Eigentümern einen groben Überblick über den Zustand ihrer Häuser zu vermitteln, bieten DBU und Handwerk im Rahmen ihrer Kampagne „Haus sanieren – profitieren“ bundesweit kostenlose Energie-Checks an. „Wer jetzt aktiv wird, spart im nächsten Winter bares Geld“, so Brickwedde.

Sanierte Häuser sparen bis zu 90 Prozent des Energieverbrauchs

Ein durchschnittliches Einfamilienhaus ist laut Statistischem Bundesamt knapp 130 Quadratmeter groß und verbraucht rund 250 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. „In den drei Wintermonaten entsteht ungefähr die Hälfte der jährlichen Heizkosten“, weiß Brickwedde. Umfangreich sanierte Häuser kämen mit deutlich weniger Energie aus: Bis zu 90 Prozent der Kosten könnten Eigentümer einsparen.

 Zugige Fenster ade

Sanierte Häuser böten durch gut gedämmte Wände und Böden ein deutlich besseres Wohnklima. Und wer weniger Öl oder Gas verbrenne, helfe dem Klima. Auch wenn dieser Winter ungewöhnlich kalt gewesen sei – langfristig müsse von einer deutlichen Erderwärmung ausgegangen werden, die viele Dürren oder auch stärkere Wirbelstürme mit sich bringen werde. „Über die Sanierung des Hauses nachzudenken, lohnt sich nicht nur für das Klima und den eigenen Geldbeutel“, resümiert Brickwedde.

Handwerker führen kostenlosen Energie-Check durch

Über 9.900 Handwerker sind im Rahmen von „Haus sanieren - profitieren“ inzwischen bundesweit geschult und können ihren Kunden den kostenlosen Energie-Check anbieten.

In einem Farbschema von rot bis grün werden die einzelnen Gebäudeteile bewertet. Damit aber nicht genug: Wie es schrittweise weitergehen könnte – das können Hausbesitzer im Anschluss in einer DBU-Broschüre nachlesen. Wer Interesse an dem unverbindlichen Service hat, findet geschulte Handwerker in der Nähe unter www.sanieren-profitieren.de

Kino-Dokumentarfilm  "Die 4. Revolution - EnergyAutonomy"

Der visionäre Kinodokumentarfilm beobachtet in einer Reise um die Welt das Leben und Wirken von zehn Menschen, die ein Ziel verbindet:

EnergieAutonomie - den vollständigen Wechsel der Energieversorgung der Menschheit weg von fossilen und nuklearen Brennstoffen hin zu 100 Prozent erneuerbaren Energien. Themen sind Energieerzeugung, Mobilität, Energieeffizienz, Solararchitektur, Energiespeicherung, soziale Gerechtigkeit, Schutz des Regenwalds, Kampf gegen die Armut. Ab dem 18.März 2010 läuft der Film in den großen Kinos.

Die Energie-Revolution beginnt in Eisenach am 09. Mai 2010 um 17.30 im Kino Capitol.

Kopf, Herz und Hände der Energiewende

Am 23. April 2010 laden wir ein zu einem Vortrag von Jürgen Osterlänger zum Thema: Kopf, Herz und Hände der Energiewende. Der Vortrag beginnt um 20.00 Uhr im Sophienhotel, Sophienstr. 41, 99817 Eisenach.

27.3.2010: Earth Hour 2010: Weltweit gehen die Lichter aus

Am Brandenburger Tor in Berlin gehen am 27. März genauso die Lichter aus wie im New Yorker Empire State Building und im höchsten Gebäude der Welt, dem Burj Khalifa in Dubai.

Die Verdunklungsaktion ist Teil der vom WWF ins Leben gerufenen Initiative „Earth Hour“. Tausende Städte rund um den Globus löschen am Samstag, den 27. März um 20:30 Uhr für eine Stunde das Licht weltbekannter Wahrzeichen. So soll das das Augenmerk der Öffentlichkeit auf die Dringlichkeit verstärkter Anstrengungen beim internationalen Klimaschutz gelenkt werden.

Der WWF ruft unter dem Motto „Licht aus - Klimaschutz an!“ auch Privatpersonen, Kommunen und Initiativen auf, sich an der Aktion zu beteiligen. Millionen Menschen sollen eine starke globale Botschaft an die Regierungen dieser Welt senden. „Weltweit werden Bürger, Schulen und Städte mit diesem symbolischen Appell zeigen, dass ihnen das Ergebnis der UN-Klimakonferenz von Kopenhagen nicht genügt“, so Eberhard Brandes Vorstand des WWF Deutschland. „Es ist höchste Zeit, den Schalter umzulegen und dafür zu sorgen, dass die Staaten der Welt so bald wie möglich ein wirksames Klimaschutz-Abkommen vorlegen.“

Auf der Internetseite wwf.de/earthhour können sich Teilnehmer auf einer Deutschlandkarte als Teilnehmer registrieren. Zudem ruft der WWF dazu auf, sich an einer E-Mail-Aktion an Angela Merkel zu beteiligen. Die Bundeskanzlerin solle sich dafür einsetzen, dass die EU ihr Ziel zur Reduktion des Treibhausgasausstoß von 20 auf 30 Prozent bis 2020 gegenüber 1990 erhöht, um nach dem Scheitern des Gipfels in Kopenhagen neuen Schwung in die internationalen Verhandlungen zu bringen.

Die WWF „Earth Hour“ findet bereits zum vierten Mal statt. Sie startete 2007 in Sydney. Mehr als 2,2 Millionen australische Haushalte nahmen daran teil. Ein Jahr später erreichte die Aktion 370 Städte in 35 Ländern. Geschätzte 50 bis 100 Millionen Menschen schalteten 2008 für eine Stunde das Licht aus, um dem Klimaschutz ihre Stimme zu geben.

Dabei waren weltweit bekannte Gebäude wie das Kolosseum in Rom und die Golden Gate Bridge in San Francisco. 2009 war „Earth Hour“ noch einmal größer. Anhand registrierter Teilnehmer, Umfragen und des Rückgangs des Energieverbrauchs wurde ermittelt, dass weltweit mehrere hundert Millionen Menschen teilgenommen hatten. Dabei waren 4159 Städten in 88 Ländern.

Wieder gingen die Lichter weltweit berühmter Gebäude aus – zum Beispiel die Pyramiden von Gizeh, der Eiffelturm in Paris, das Vogelnest-Stadium in Peking und die Christusstatue von Rio de Janeiro. Im vergangenen Jahr beteiligten sich mit der Hamburg, Berlin und Bonn erstmals deutsche Städte an dem internationalen Event. Für dieses Jahr hat Berlin bereits fest zugesagt. Weitere Kommunen sollen folgen.

Quelle: WWF 2010

Auftaktveranstaltung Energiewende

Am 28.1.2010 findet um 19.00 Uhr eine Auftaktveranstaltung des Energiewendevereins Thüringen e.V. mit Sitz in Eisenach im Hotel Sophienhof in der Sophienstrasse 41, 99817 Eisenach statt.

Der Verein hat sich das Ziel gesetzt, die Region auf dem Weg in eine weitestgehende Energieautonomie zu begleiten. Wenn die Forderung der EU, bis 2050 80% CO2 einzusparen, erereicht werden soll, kann dies nur mit einem rasanten Ausbau der Erneuerbaren Energien (Sonne, Wind Wasser, Geothermie) bei gleichzeitiger Energieeinsparung gelingen. Prognosen gehen von einem weiteren Rückgang der weltweiten Ölfördermengen in den nächste Jahren aus. Dies wird unwillkürlich zu einer Veränderung unserer Lebenssituation führen. Zu unserer Auftaktveranstaltung wollen wir zum einen die Idee der Energiewende vorstellen, aber auch mit allen Interessierten über den Weg zu 100% Erneuerbaren Energien und Lebensstilen mit deutlich weniger Energieverbrauch diskutieren. Nach dem Vorbild ähnlicher Initiativen sollen sich später auch thematische Arbeitsgruppen bilden.

Die Palette hierfür ist reichlich: Energie, Bildung, Bauen, Verkehr, Landwirtschaft, Selbstversorgung, Kultur, Gesundheit- das sind nur einige Beispiele für das, was wir auf den Prüfstand namens Zukunftsfähigkeit stellen wollen. Interessant dürfte auch eine kurze Vorstellung der bisherigen Arbeit der Wendeinitiative Zella-Mehlis werden.

Willkommen sind alle, die sich gemeinsam mit uns kreativ, demokratisch, gleichberechtigt und unabhängig mit der Zukunft unserer Region auseinandersetzen möchten.

Sie erreichen uns unter: team(at)energiewende-thueringen.de

Weltklimakonferenz Kopenhagen

Aufruf von Campact jetzt unterzeichnen:

Unterzeichnen Sie den Appell an Bundeskanzlerin Merkel, Umweltminister Röttgen und Finanzminister Schäuble!

der Weltklimagipfel in Kopenhagen darf nicht scheitern. Ein weiteres Zögern beim Klimaschutz gefährdet die Lebensgrundlagen von Millionen Menschen und aller nachfolgenden Generationen. Doch die Verhandlungen stocken, gerade auch weil Industriestaaten wie Deutschland nicht bereit sind, arme Länder bei klimafreundlicher Entwicklung und der Abfederung von Klimaschäden ausreichend zu unterstützen.

Deshalb fordere ich Sie auf: Bieten Sie den Entwicklungsländern jetzt finanzielle Mittel an, die bis 2020 auf mindestens sieben Milliarden Euro jährlich ansteigen – zusätzlich zur Entwicklungshilfe, denn sonst fehlt das Geld für Schulen und Krankenhäuser in den ärmsten Ländern! Diese Summe entspräche Deutschlands fairem Anteil an den weltweit benötigten Mitteln, die bis 2020 ein jährliches Niveau von 110 Milliarden Euro erreichen müssen.

Gerade die reiche Bundesrepublik steht mit ihren massiven CO2-Emissionen der letzten Jahrzehnte in der Pflicht. Nur wenn wir bereit sind, unseren Beitrag zu leisten, werden auch andere Länder einem ambitionierten Klimaschutzabkommen zustimmen.

http://www.klima-sucht-schutz.de/klimaschutz/klimagipfel-spezial.html

http://www.campact.de/klima/sn7/signer

http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&tl=de&u=http%3A%2F%2Fcop15.dk%2F


RegioSolar-Konferenz 2009

Auf dem Weg zu 100% Erneuerbaren Energien

Die RegioSolar-Konferenz 2009 fand in Zusammenarbeit mit dem SolarInput e.V. am 13. und 14. November in Erfurt statt.

Hier finden Sie zahlreiche Vorträge und Informationen von der Tagung

 http://www.regiosolar.de/konferenz

 

BauhausSolar

Bauhaus.SOLAR (11. - 12. November 2009)
Technologie - Design - Umwelt

Die Gesellschaft und ihre urbanen sowie architektonischen Ausdrucksformen erfahren einen Wandel. Endliche Ressourcen, Klimaerwärmung, hohe CO2-Ausstöße und die in diesen ...
>> mehr

http://www.bauhaus-solar.de/